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Spielhilfe: Militärischer Alltag im Imperium

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25 Okt 2015 13:02 - 24 Feb 2021 13:13 #2239 von Lienas van Arden
Spielhilfe: Militärischer Alltag im Imperium wurde erstellt von Lienas van Arden
Militärischer Alltag im Imperium

In dieser Sektion sind wissenswerte Details zum Leben eines imperialen Soldaten und dem spielerischen 'Drumherum' gesammelt. Fragen hierzu können im Diskussionsbereich des Forums gestellt werden.

1. Der dienstliche Alltag eines imperialen Soldaten
2. Umgang miteinander im militärischen Umfeld
3. Ausgang ausserhalb der Dienstzeiten
4. Militärische Rangstufen und deren Bedeutung
5. Strafwürdiges Verhalten und Sanktionen im imperialen Militär
6. Verhalten an Bord eines imperialen Schlachtschiffs
7. Alarmzustände und Bereitschaftsdienst
Letzte Änderung: 24 Feb 2021 13:13 von Lienas van Arden.
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25 Okt 2015 13:03 #2240 von Lienas van Arden
Lienas van Arden antwortete auf Spielhilfe: Militärischer Alltag im Imperium
1. Der dienstliche Alltag eines imperialen Soldaten

Wer sich dem imperialen Militär anschließt, unterwirft sich nicht nur strengen Regeln, sondern auch einem relativ gleichförmig verlaufenden Alltag, so die Soldaten nicht gerade im Kriegseinsatz oder Urlaub befinden. Viele finden diese klaren Strukturierung eine gewisse Zufriedenheit, andere stemmen sich insgeheim gegen den allzu straffen Ablauf und schaffen sich durch Tricks kleine Freiräume. Im Großen und Ganzen jedoch ist der Tagesablauf imperialer Soldaten innerhalb einer Kaserne sehr ähnlich und unterscheidet sich nur durch andere Tagesbefehle oder Spezialaufgaben.

Tagesbefehl: Der Tagesbefehl beschreibt den dienstlichen Alltag eines Soldaten und wird jeweils vom Kommandant oder seinem Stellvertreter täglich erlassen. Die Befehlszeiten sind verpflichtend durch die Soldaten, Gruppenführer und Zugführer einzuhalten - dies gilt auch für die befohlenen Pausen. Ausgenommen vom Tagesbefehl sind lediglich Schichtdienste.

Folgender Ablauf ist bei einem normalen 8-Stunden-Diensttag zu erwarten:
05:30 Tagwache (Wecken)
05:45-06:30 Morgensport
06:30-07:15 Duschen, Umziehen, Zimmerordnung erstellen
07:15-08:00 Frühstück
08:00-08:15 Morgenappell
08:00-12:00 Dienst nach Dienstplan
12:00-13:00 Mittagessen/Mittagspause
13:00-17:00 Dienst nach Dienstplan
17:00-18:00 Freizeit
18:00-19:00 Abendessen
19:00-23:00 Freizeit
23:00 Zapfenstreich, danach Nachtruhe

Wach- und Patrouillendienst haben gemäß wöchentlicher Einteilung abweichende Dienstzeiten. Soldaten beim Wach- oder Patrouillendienst sind vom Tagesbefehl ausgenommen. Gleiches gilt für Schichtdienst bei Mitarbeitern der Krankenstation oder Technikabteilung.

Zum täglichen Dienst gehören auch Grundlagentraining, leistungssteigerndes Lauf- und Konditionstraining sowie Schusswaffen- und Spezialisierungstraining. In der Freizeit steht es den Soldaten frei, sich weiteren physischen Trainingseinheiten zu unterziehen oder die Schießstände für ergänzende Übungen zu benutzen.

Das Rauchen ist nur ausserhalb der Kasernengebäude oder innerhalb der Cantina gestattet. Rauchen auf der Stube ist strengstens untersagt.
Alkoholkonsum während der Dienstzeiten ist strengstens untersagt, ausserhalb der Dienstzeit darf Alkohol nur in einer Menge konsumiert werden, dass diese keine Auswirkungen auf die Ausübung des Dienstes am nächsten Tag hat.
Zivile Besucher dürfen ausschließlich folgende Bereiche betraten: Cantina/Messe, Kasernenhof, Kasernenquartiere. Besucher müssen zudem im Wachbuch unter Angabe des Besuchsgrundes angemeldet werden. Zivile Besucher dürfen nur in der als Freizeit gekennzeichneten Zeit eines Diensttages empfangen werden und müssen stets vom besuchten Soldaten begleitet werden. Dieser Soldat ist für alle Handlungen des Besuchers auf dem Kasernengelände voll verantwortlich.

Unterbringung: Die Mannschafter sind in Mehrbettzimmern von bis zu 20 Mann untergebracht, während den dienstältesten und erfahrensten unter ihnen je nach Platzsituation innerhalb der Kaserne auch ein Vierbettzimmer zugestanden werden kann. Diese Quartiere werden täglich durch einen Unteroffizier kontrolliert. Bei mangelnder Ordnung oder Sauberkeit drohen disziplinarische Massnahmen für die betroffenen Zimmern.
Unteroffiziere sind für gewöhnlich in Zweibettstuben untergebracht; Offiziere bewohnen Einzelquartiere, die je nach Rang größer ausfallen können. Mannschaftern ist es ohne Genehmigung eines Vorgesetzten oder einem konkreten Grund verboten, sich in den Quartieren der Unteroffiziere und Offiziere aufzuhalten.

Hygiene: Mannschafter müssen sich Unisex-Dusch- und Badräumlichkeiten teilen. Für alle Unteroffiziere stehen ebenfalls Unisex-Dusch- und Baderäumlichkeiten zur Verfügung, diese sind aber separiert von den Waschräumen der Mannschafter.Einzig Offizieren steht ein privater Badraum zu, der jeweils von ihren Quartieren aus zu erreichen ist.

Einrichtung: Mannschafter haben einen Spind, ein Waffenfach und eine Truhe zur persönlichen Verfügung, Unteroffizieren steht noch ein Sofa und ein eigener Schreibtisch zu. Wer als Mannschafter Schreibarbeiten zu verrichten hat, muss dies im Gemeinschaftsbereich ihrer Mehrbettzimmer erledigen. Offizieren steht neben einem Schlafabteil auch ein Wohn- und Arbeitsbereich in ihrem Quartier zur Verfügung.

OOC-Anmerkung zum Umgang mit dem Zapfenstreich:
Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass Soldaten es rechtzeitig vor dem Zapfenstreich zurück in die Kaserne schaffen - wenn ihr das nicht ausdrücklich anders spielt (zB durch einen Hinweis an Unteroffiziere/Offiziere, oder einen Eintrag ins Wachbuch). Dabei wird die IG-Zeit ein bisschen dehnbar behandelt, damit ihr gerade bei Cantinaabenden nicht im Rudel um 23 Uhr zurück in die Kaserne rennen müsst und somit Gesprächssituationen gesprengt werden.
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25 Okt 2015 13:05 #2241 von Lienas van Arden
Lienas van Arden antwortete auf Spielhilfe: Militärischer Alltag im Imperium
2. Umgang miteinander im militärischen Umfeld

Begegnen sich zwei uniformierte, in Rüstung oder vollständiger Sportbekleidung befindliche Soldaten egal welchen Ranges innerhalb der Kaserne, ist ein Salut Zeichen höflicher Aufmerksamkeit und soll vom Gegrüßten erwidert werden. Vorgesetzten gegenüber ist ein Salut Pflicht, um den Respekt diesem gegenüber auszudrücken.

Gegenüber Soldaten oder Vorgesetzten in Freizeitkleidung entfällt die Grußpflicht. Auch in der Messe/Cantina muss nicht gegrüßt werden, da dort davon auszugehen ist, dass die Anwesenden Speisetabletts oder Getränke mit sich führen, was zu ungewollten 'Unfällen' führen könnte.
Auch bei medizinischen Untersuchungen entfällt für den Patienten die Grußpflicht, wenn ein medizinischer Vorgesetzter zum Untersuchenden und dem Untersuchten hinzukommt, während der Untersuchende dem Vorgesetzten Meldung machen kann.

Betritt ein Soldat den Dienstraum eines Vorgesetzten oder meldet sich (und/oder seine Gruppe) auf Befehl bei diesem, so muss eine vollständige Meldung zum Salut ausgeführt werden. Diese hat im Stillgestanden zu erfolgen, welches so lange beibehalten wird, bis der Vorgesetzte den Soldaten aus diesem entlässt.

Die allgemeine Dienstsprache ist Basic. Soldaten, die sich nicht an diese Vorgabe halten, können durch Vorgesetzte gemaßregelt werden.

Die korrekte Anrede für vorgesetzte Unteroffiziere oder Offiziere ohne Ansehen von Geschlecht oder Rasse lautet "Sir". Sollten weibliche Vorgesetzte auf der Anrede "Madam" / "Ma'am" bestehen, so ist diese Anrede zu wählen.

Möchte ein Soldat während eines Gesprächs mit einem Vorgesetzten eine Anmerkung machen, die nicht dem militärischen Protokoll entspricht, kann er dies mit der Frage "Sir, darf ich offen sprechen?" andeuten. Dies umfasst vor allem Kritik am Handeln des Vorgesetzten.
Der Vorgesetzte muss dem Soldaten dann durch seine Antwort kenntlich machen, ob er dies zulässt oder nicht. Wenn der Vorgesetzte die private Ansicht seines Untergebenen auf diese Frage hin zulässt, dart er diesen für die Äusserung nicht disziplinieren.

OOC: Wie das Ganze im Rollenspiel umgesetzt wird::
Begegnet ein Offizier einer trainierenden oder vorbeimarschierenden Gruppe Soldaten niederen Ranges, so reicht es aus, wenn dieser den Salut mit etwas länger erhobener Hand erwidert, die vorbeigehenden oder trainierenden Soldaten müssen nicht einzeln gegrüßt werden.

Bei einer Meldung benennt der Soldat den eigenen Rang, den eigenen Namen und den Grund, wieso er den Vorgesetzten aufsucht oder anspricht: "Private First Class Smith meldet sich wie befohlen/ in dienstlicher Angelegenheit/ in privater Angelegenheit!"

Einen im Habacht stehenden Soldaten entlässt ein Vorgesetzter durch die Worte "Stehen Sie bequem!"

Die Dienstsprache Basic hat den Sinn, dass Befehle und Erwiderungen darauf jederzeit, vor allem in hektischen Einsatzssitzationen, verstanden werden. Wer durch seinen kulturellen Hintergrund oder seine Interessen auch andere Sprachen beherrscht, muss sich dieser Gepflogenheit anpassen.
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25 Okt 2015 13:06 #2242 von Lienas van Arden
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3. Ausgang ausserhalb der Dienstzeiten

Innerhalb einer Dienstwoche haben alle in der Kaserne stationierten Soldaten nach dem Ende des täglichen Dienstes einige Stunden Freizeit, die sie sowohl in der Kaserne als auch ausserhalb derselben verbringen dürfen. Wer die Kaserne verlässt, muss sich an den Toren abmelden und zum Zapfenstreich zurückgekehrt sein, wenn er eine Strafe durch den vorgesetzten Unteroffizier vermeiden will.
Zwei Wochenenden im Monat haben imperiale Soldaten frei und dürfen die Kaserne für zwei Nächte verlassen, an den anderen Wochenden müssen sie über Nacht in die Kaserne zurückkehren. Urlaub, der ausserhalb freier Wochenenden über den Zeitraum einer nicht in der Kaserne verbrachten Nacht hinausgeht, muss durch einen Vorgesetzten schriftlich genehmigt werden.

Wie das Ganze OOC geregelt wird:
Wer die Kaserne nach Kaas City verlässt, gilt als im Wachbuch abgemeldet, ohne dass es separat vermerkt werden muss, damit ihr mit einem kleinen Spaziergang keinen unnötigen Aufwand habt.
Wer einen Ausflug ausserhalb von Kaas City unternehmen will, muss den Charakter im Wachbuch unter Angabe des Ziels und der geplanten Reisedauer abmelden - damit man ingame eine Zielvorgabe hat, falls etwas passiert und/oder der Soldat zurückgeholt werden muss.

Zweimal im Monat erhält ein Soldat ein freies Wochenende, bei dem er die Kaserne verlassen darf und erst am Abend vor dem Dienstantritt am nächsten Tag zurückkehren muss. An diesen freien Wochenenden muss der Ausgang nicht extra beantragt werden, sondern nur ein Vermerk im Wachbuch hinterlassen. An den anderen Wochenenden muss der Soldat, selbst wenn er den Tag über keinen Dienst hat, abends zum Schlafen in die Kaserne zurückkehren.
Längere Urlaube müssen dann beim zuständigen Unteroffizier oder Offizier unter Angabe des Zielorts mittels Nachricht beantragt werden. Generell herrscht beim Verlassen der Kaserne die Pflicht, das persönliche Com mitzuführen, um kontaktiert werden zu können.
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25 Okt 2015 13:08 - 24 Feb 2021 13:21 #2243 von Lienas van Arden
Lienas van Arden antwortete auf Spielhilfe: Militärischer Alltag im Imperium
4. Militärische Rangstufen und deren Bedeutung

Der imperiale Militärapparat ist in drei grobe Rangabstufungen unterteilt: Die Mannschaften, welche die personelle Masse des imperialen Militärs darstellen, und die Unteroffiziere sowie die Offiziere.
Innerhalb der Gruppe der Offiziere gibt es zudem Fachoffiziere, die sich auf eine Fachlaufbahn spezialisiert und nur innerhalb ihrer Fachkompetenz Befehlsgewalt haben, sowie die regulären Führungsoffiziere.

Mannschafterränge:

Rekrut: Dies ist der Ausbildungsrang. Während der Rekrutenzeit durchläuft der Soldat eine beinharte Grundausbildung, bei der er mit Waffen, Ausrüstung und taktischen Befehlen umzugehen lernt und sich an die Gepflogenheiten des imperialen Militärs gewöhnen kann. Rekruten werden in speziellen Kasernen ausgebildet und am Ende der Rekrutenzeit in reguläre Einheiten versetzt.
Private (PVT): Dies ist der Einstiegsrang im imperialen Militär, den vor allem Soldaten tragen, welche frisch aus der Ausbildung kommen oder noch nicht über viel Dienstzeit verfügen. In Einzelfällen können Soldaten mit vielen Dienstjahren auch aus disziplinarischen Gründen auf diesen Rang zurückgestuft werden.
Private Second Class (PSC): Hat sich ein Soldat erste Verdienste erworben, steigt er vom Frischlingsrang Private auf die nächsthöhere Stufe auf. Diesen Rang bekleiden Soldaten normalerweise innerhalb ihrer ersten Dienstjahre. Der PSC ist zwar ein etwas erfahrenerer Soldat, hat aber nach wie vor die Aufgabe, seine Kenntnisse bezüglich Waffenkunde, Kampftechniken und sonstigen dienstlichen Schwerpunkten zu erweitern.
Private First Class (PFC): Der stinknormale Frontsoldat, sozusagen das Rückgrat der imperialen Armee, bekleidet diesen Rang. So er keine Spezialausbildung erhält und sich auch nicht für eine Weiterbildung zum Unteroffizier eignet, ist dies der Rang, der den erfahreneren Soldaten bis zum Ende seines Lebens begleiten wird.
Lance Corporal (LCPL)/Specialist (SPC): Sehr erfahrene Soldaten, die sich mit dem Gedanken tragen, die Unteroffizierslaufbahn anzustreben oder aufgrund ihrer Kenntnisse die Unteroffiziere als Truppführer im Feld unterstützen, bekleiden den Rang Lance Corporal. Sie dürfen erste Verantwortung bei der Führung anderer im kleinen Rahmen übernehmen und arbeiten mit Unteroffizieren enger zusammen. Soldaten, die sich im Lauf ihrer Dienstjahre für eine Spezialausbildung qualifizieren (beispielsweise Feldsanitäter, Techniker, Sprengstoffspezialist, Scharfschütze) qualifizieren und diese erfolgreich absolvieren, erhalten den Rang Specialist.So das Fachgebiet des Specialist im Einsatz nicht tangiert wird, agiert ein Specialist wie jeder andere Soldat im kämpfenden Frontdienst.

Unteroffiziersränge:

Corporal (CPL): Dies ist der niedrigste Unteroffiziersrang und dient als Einstiegsrang mit verminderter Führungsverantwortung. Ein Corporal ist vor allem mit Ausbildungsaufgaben der militärischen Standards oder seiner Spezialisierung beschäftigt und führt im Einsatz eine kleine Gruppe von Mannschaftern. Von einem Corporal wird gemeinhin erwartet, langsam in die Verantwortung eines Unteroffiziers hineinzuwachsen.
Sergeant (SGT): Der Sergeant ist der klassische Unteroffiziersrang und damit liebevolle Mutter und strafender Vater für die Mannschaften zugleich. Er führt eine reguläre Einsatzgruppe an Mannschaftern an der Front und begleitet ansonsten als Verantwortlicher seine Gruppe auch im militärischen Alltag in Übungen und Trainings. Die meisten Unteroffiziere der imperialen Armee tragen diesen Rang und sind am Alltag ihrer Untergebenen am nähesten dran.
Staff Sergeant (SSG): Sergeants mit Aufstiegswunsch müssen sich im Laufe ihrer Karriere weiter qualifizieren und die entsprechende Diensterfahrung aufweisen, was durch den Rang eines Staff Sergeants verdeutlicht wird. Im Feld arbeiten sie ähnlich wie der gewöhnliche Sergeant.
Master Sergeant (MSG): Der ranghöchste Unteroffizier ist der Master Sergeant und leitet eigenverantwortlich die ihm unterstellten Unteroffiziere nach den Vorgaben und im engen Kontakt mit den Kommandooffiziere an. Üblicherweise übernimmt ein Master Sergeant auch im Feld die Koordination der einzelnen, von Unteroffizieren angeführten Gruppen.
Ebenso ist der Master Sergeant der Übergangsrang zu einer angestrebten Offizierskarriere, bei dem sie sich entsprechend beweisen müssen.

Fachoffiziere:

Medical Officer / Technical Officer (MO / TO): Bei diesem Rang übernimmt eine Person mit üblicherweise militärischem Hintergrund eine seiner fachlichen Qualifikation angemessene Tätigkeit innerhalb des imperialen Militärs, beispielsweise Ärzte mit abgeschlossenem Studium und absolvierter Offizierschule, die aufgrund medizinischer Notwendigkeit eine Offiziersstufe benötigen. Technische Offiziere sind hingegen nur bei der Flotte vorzufinden, oder aber als Zugführer technischer Einheiten, die so von uns nicht bespielt werden. Diese agieren innerhalb ihres Fachgebiets mit der Autorität und Befehlsgewalt, die auch ein regulärer Offizier innehat, darüber hinaus aber steht ihnen nur der Offizieren entgegengebrachte allgemeine Respekt und das stattliche Salär eines solchen zu. Je nach der Größe ihrer Einheit können Fachoffiziere dieser Rangstufe bereits als Abteilungsleiter oder entsprechende Sellvertreter fungieren.
Chief Medical Officer / Chief Technical Officer (CMO / CTO): Fachoffiziere mit Diensterfahrung und entsprechend ihrer Erfahrung angewachsener Qualifikation üben als Chief volle Abteilungsleiterfunktion aus und sind damit das Äquivalent eines Captains innerhalb der regulären medizinischen/technischen Laufbahn. Diese werden üblicherweise auch bei Kommandositzungen mit einbezogen, wenn ihre Fachkenntnis beispielsweise bei bevorstehenden Kampfeinsätzen benötigt wird. CMOs beispielsweise übernehmen im Feld die Leitung eines Feldlazaretts auch mehrerer Einheiten und bestimmen die Regularien der Triage eigenverantwortlich.

Offiziersränge:

2nd Lieutenant (2nd LT): Der Offiziers-Einstiegsrang für Offiziere, die frisch von der Offiziersakademie stammen oder sich auf dem regulären Weg an hochgedient haben. 2nd Lieutenants erhalten ein klar umrissenes Aufgabengebiet und müssen sich innerhalb dessen bewähren, um an einen Aufstieg denken zu können. Diese Offiziere sind im Einsatz noch als Feldkommandant bei den kämpfenden Einheiten zu finden, um die Befehle aus dem OpCom direkt umzusetzen.
1st Lieutenant (1st LT): Üblicherweise sind 1st Lieutenants in einer Position als XO oder Bereichsleiter eingesetzt, um einen kommandierenden Offizier zu entlasten. Wer sich in dieser Position bewährt, kann auf eine erfolgreiche Karriere hoffen, da sie tiefe Einblicke in logistische und personelle Vorgänge wie auch die taktische Arbeit eines Führungsoffiziers gewährt. Ab diesem Rang beginnt für Offiziere auch der Schritt vom aktiven Feldeinsatz hin zum taktischen Dienst.
Captain (CPT): Für gewöhnlich kommandiert ein Captain eine militärische Einheit und ist der kommandierende Offizier, auf dessen Schreibtisch alle Fäden zusammenlaufen. Neben der personellen und logistischen Hauptverantwortung gibt der Captain auf dem Feld die Angriffstaktik vor, um die vom Generalstab vorgegebenen Ziele zu erreichen. Bei Einsätzen ist ein Captain selten direkt kämpfend mit an der Front, da er im Einsatzzentrum (OperationCommand) alle Fortschritte verfolgt und seine Befehle entsprechend der Situation anpasst und weitergibt.
Major (MAJ): Je nach Größe der Einheit kann auch ein Major eine Einheit kommandieren. Die Arbeit eines Majors unterscheidet sich in sofern nicht besonders von der eines Captains, umfasst allerdings mehr Untergebene und damit auch eine größere Menge an Verantwortung. Aufgrund der erhöhten Verwaltungstätigkeit ist ein Major indes ein seltener Gast bei Truppenübungen und ähnlichen Teilen des militärischen Alltags.
Colonel (COL): Als Befehlshaber eines aus mehreren Einheiten bestehenden Kampfverbandes ist ein Colonel vor allem eines: Schreibtischtäter. Er koordiniert die einzelnen Einheiten durch regelmäßige Besprechungen mit den untergebenen Offizieren und kümmert sich um die verschiedenen Anforderungen durch den Generalstab und das imperiale Kriegsministerium. Meistens ein verdienter Kriegsveteran, der eine aktive Zeit im Einsatz als Führungsoffizier hinter sich hat, bietet der Colonel idealerweise die geeignete Mischung aus Erfahrung, Einsicht, Geduld mit ministerialen Regelungen und taktischem Verständnis, dessen Schlachtpläne hunderte an Soldaten bewegen.

OOC-Anmerkungen zu Beförderungen:
Wie ihr an den Beschreibungen sehen könnt, sind die meisten Ränge entweder mit bestimmten Voraussetzungen verknüpft oder aber Rangstufen, auf denen ein Soldat, hat er sie erst einmal erreicht, lange verharrt, ohne dass sich groß noch etwas ändert. Wir befördern, um ein realistisches Spiel zu gewährleisten, nur selten und dann auch nur, wenn sich ein Charakter besonders verdient gemacht hat oder sich die Beförderung durch seine Vorgeschichte und seine Verkörperung dafür eignet.
Wer also mit einem PFC startet, der keinerlei Ambitionen auf die Arbeit eines Unteroffiziers hat, ist die Beförderungsmöglichkeit nach dem Specialist an einem Ende angelangt; auch dafür muss sich der PFC-Charakter durch eine zusätzliche Ausbildung besonders qualifizieren. Generell sind PFC und SGT die Ränge, die für einen Mannschafter oder Unteroffizier am gebräuchlichsten sind.
Letzte Änderung: 24 Feb 2021 13:21 von Lienas van Arden.
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25 Okt 2015 13:09 - 28 Sep 2016 09:41 #2244 von Lienas van Arden
Lienas van Arden antwortete auf Spielhilfe: Militärischer Alltag im Imperium
5. Strafwürdiges Verhalten und Sanktionen im imperialen Militär

Natürlich gibt es auch im imperialen Militär Personen, die sich rebellisch gebärden, die schwieriges Gedankengut verbreiten oder sich allgemein nicht in die Disziplin und Ordnung einfügen wollen, die eine Militäreinheit von ihren Mitgliedern verlangt. Auch für derlei Verhalten gibt es natürlich einen Handlungskatalog, der den Unteroffizieren und Offizieren Möglichkeiten in die Hand geben, mit derlei renitenten Soldaten umzugehen und sie wieder auf den rechten Weg zu führen.

Strafwürdiges Verhalten: Mangelnder Respekt gegenüber Sith und/oder Vorgesetzten, Befehlsverweigerung (Insubordination), unzureichende Instandhaltung von Rüstung und Dienstwaffe, Unordnung in der Stube, Verspätungen beim Dienstantritt/Dienstterminen, Trunkenheit, Rauchen innerhalb der Kasernengebäude, Versäumen des Zapfenstreichs, Prügeleien zwischen Soldaten, Körperverletzung und andere vom imperialen Gesetzbuch als strafwürdig angesehene Vergehen und Verbrechen, etc.

Sportstrafen: Wer die gut gelaunten Worte "Machen Sie mal motivierte Zwanzig für den Imperator" hört, hat sich soeben eine Sportstrafe eingehandelt. Diese werden bei kleineren Disziplinarmängeln (fehlender/falscher Gruß, Frechheiten, Verspätungen etc) eingesetzt, um den Soldaten an die Wichtigkeit gewisser Formalia zu erinnern.

Arbeitsstrafen: Die nächste Steigerung im Strafenkatalog sieht vor, dass ein Soldat für sein Fehlverhalten zu Arbeitstätigkeiten herangezogen werden kann - üblicherweise genau jene, die sonst niemand gerne macht und damit eben auch eine echte Strafe sind. Wer mal das schmutzige Bike seines Vorgesetzten mit der eigenen Zahnbürste reinigen durfte, wird sich sicherlich zweimal überlegen, ob er den Zapfenstreich versäumt. Allerdings zählen auch Aufsätze über das angemerkte Fehlverhalten zu Arbeitsstrafen, da sie allesamt innerhalb der Freizeit des Soldaten abzuleisten sind. (Wiederholtes Fehlverhalten leichterer Disziplinmängel, Versäumen des Zapfenstreichs, Prügeleien, Trunkenheit im Dienst, etc.)

Körperstrafen: Bei drei aufeinanderfolgenden Disziplinarverstößen die durch Arbeitsstrafen geahndet wurden („Drei-Verstöße-Gesetz“) oder bei der Begehung von Straftaten muss mit Körperstrafen gerechnet werden. Diese haben ihren Namen daher erlangt, dass hier direkter Einfluss auf den Körper des Soldaten genommen wird, der mit hoher Wahrscheinlichkeit auch für längere Zeit spürbar ist. Üblicherweise werden Körperstrafen durch Schläge mit einem Rohrstock, einer Gerte, Peitsche oder bei sehr heftigen Vergehen auch der Vibropeitsche auf die nackte Haut ausgeführt. Danach erfolgt nur rudimentäre medizinische Versorgung, um Entzündungen oder Ähnliches zu verhindern. (Vorsätzliche Körperverletzung, schwerer Diebstahl, Raubüberfälle mit imperialer Militärausrüstung, Mord an imperialen Bürgern, etc)

Haftstrafen: Diese Strafen können eine Körperstrafe ersetzen oder ergänzen - oder bei einem randalierenden Soldaten angewendet werden, um ihn vom Rest der Einheit abzutrennen und zur Ruhe zu bringen. Das oft als 'Café Viereck' bezeichnete Militärgefängnis besteht aus fensterlosen Zellen mit einer Schlafgelegenheit und einer Kloschüssel - mehr nicht. Hier eingeschlossen zu werden ist definitiv keine angenehme Sache, vor allem, weil es keinerlei Ablenkungen gibt. (dauerhaftes disziplinloses Verhalten, Ergänzung zu Körperstrafen)

Exekution: Dies ist die ultima ratio bei Militärangehörigen, die sich nicht disziplinieren lassen oder einen dermaßen großen Bock geschossen haben, dass man nicht mehr anders verfahren kann, als sie aus dem Dienst zu entfernen. Üblicherweise werden Exekutionen vor der versammelten Einheit durchgeführt, um allen Soldaten das Fehlverhalten dieses Einzelnen vor Augen zu führen - und die Konsequenzen dessen ebenso. (Hochverrat, Mord an einem Sith oder Vorgesetzten, Befehlsverweigerung in entscheidender Gefechtssituation zum Nachteil der Einheit, etc.)

OOC-Umgang mit Strafen:
Generell gilt: wer sich dem gesamten abgeforderten Disziplinrahmen mit seinem RP anpasst, hat nichts zu befürchten (ausser ein Vorgesetzter hat mal einen miesen Tag und lässt einen Liegestütze machen oder ein paar Runden rennen). Strafen werden erst dann zu einem Thema, wenn Vorgesetzte aktiv durch den Spieler des Soldaten mit einem Fehlverhalten konfrontiert werden. Das kann ein frecher Spruch sein, oder aber eine Anzeige von ausserhalb der Kaserne gegen den Soldaten, weil er in Kaas City irgendwelchen Mist gebaut hat. Oder man vermerkt im Wachbuch, dass Soldat X später als zum Zapfenstreich zur Kaserne zurückgekehrt ist - es gibt viele Möglichkeiten, Rebellion oder unangemessenes Verhalten darzustellen.

Wichtig: Wer seine Vorgesetzten auf diese Weise anspielt, muss damit rechnen, dass Fehlverhalten Konsequenzen nach sich zieht, und dass diese Konsequenzen bei ernsterem Fehlverhalten etwas sind, was auch längere Zeit im Spiel nachwirkt. Sich zuerst in die Bredouille zu bringen und dann, wenn es ingame Strafen gibt, sich ooc darüber zu beschweren, ist absolut kein faires Verhalten seinen Mitspielern gegenüber. Überlegt es euch also bitte sehr gut, was ihr eure Charaktere in dieser Richtung tun lasst!
Letzte Änderung: 28 Sep 2016 09:41 von Lienas van Arden.
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15 Feb 2016 14:57 #3610 von Lienas van Arden
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6. Verhalten an Bord eines imperialen Schlachtschiffs

Allgemeiner Umgang miteinander an Bord eines Schlachtschiffs
  • Schichtdienst: Ab sofort sind Sie in den Drei-Schichten-Dienst der 'Arch of Tears' mit eingegliedert und werden im wöchentlichen Wechsel Früh-, Mittel- und Nachtschicht absolvieren. Verheirateten Soldaten steht die Möglichkeit frei, die Dienstpläne so anpassen zu lassen, dass Sie einen gleichen Schichtwechsel durchführen können.
  • Freizeit: Nach Beendigung des Dienstes steht es Ihnen frei, Ihre Freizeit im Mannschaftsquartier, in Trainingseinrichtungen oder auf der Schießbahn zu verbringen. Ebenso stehen Aufenthaltsräume mit Intranetzugang für die Mannschaften zur Verfügung.
  • Urlaub: Neben den dienstfreien Tagen, welche regulär einmal pro Dienstwoche eingeräumt werden, erwerben Sie Anspruch auf Urlaubstage, welche ausschließlich bei einem Landgang in Anspruch genommen werden können.
  • Null-Promille-Grenze: An Bord eines imperialen Schlachtschiffs gilt für alle Soldaten eine Nulltoleranzregel bezüglich Alkoholkonsums im Dienst. Ihnen ist es ausschließlich an Ihrem dienstfreien Tag erlaubt, Alkohol zu konsumieren, sollten Sie währenddessen in Bereitschaft sein, ist Alkoholkonsum untersagt. Selbiges gilt für alle anderen bewusstseinsverändernden Substanzen.
  • Proaktiver und respektvoller Umgang: An Bord eines Schlachtschiffs sind Sie gehalten, Konflikte verbal und durch Vermittlung Ihrer Unteroffiziere zu klären. Prügeleien oder wehrkraftzersetzendes Verhalten sind zu unterlassen. Sollten sich Konflikte nicht anders als durch körperliche Auseinandersetzung lösen lassen, wird von den Unteroffizieren ein beaufsichtigter Kampfring organisiert, innerhalb dessen Sie Ihre Streitigkeiten austragen können. Nach Beendigung der Kämpfe gelten diese indes als beigelegt und dürfen nicht wieder aufgenommen werden.
  • Diskretion bei persönlichen Beziehungen: Affären, Flirts und Liebesbeziehungen dürfen im öffentlichen Umgang miteinander nicht in Erscheinung treten, um den Bordfrieden nicht zu gefährden. Wenn man über lange Zeit miteinander auf engem Raum lebt, müssen Ressentiments zwischen Soldaten vermieden werden, die auf zu brachialer Zurschaustellung von Zuneigung und Zärtlichkeiten basieren. Eifersucht, Neid und aus verschmähter Zuneigung entstehende Abneigungen sind für den geregelten Dienstbetrieb nur schädlich und müssen so weit wie möglich vermieden werden. Auch Ehepaare sind gehalten, ihre Beziehung so wenig wie möglich öffentlich darzustellen.

Sorgfaltspflichten der Soldaten
  • Schonender Umgang mit Ressourcen: Sie sind gehalten, in allen Belangen des täglichen Dienstes maßvoll mit den Ihnen anvertrauten Ressourcen umzugehen. Nachweisliche Ressourcenverschwendung wird als Disziplinarvergehen geahndet. Soldaten können jederzeit, solange es medizinisch als unbedenklich erscheint, zur Blutspende herangezogen werden, um die Ressourcen der schiffseigenen Krankenstation aufzustocken.
  • Meldepflicht bei Krankheiten: Alle Erkrankungen, die nach Operationen ausserhalb des Schiffs über einfache Kopfschmerzen oder blaue Flecken hinausgehen, müssen bei der schiffseigenen Krankenstation gemeldet werden, um eventuelle Infektionen zu verhindern. Sie sind gehalten, auch auf den gesundheitlichen Zustand Ihrer Kameraden zu achten und diese ggf. zur Krankenstation zu einer Überprüfung zu bringen.
  • Vermeidung von Trainingsverletzungen: Trainingsverletzungen, die über kurzzeitige Beeinträchtigungen hinausgehen, sind zu vermeiden. Das Personal eines Schiffes ist während einer Raumoperation begrenzt und es liegt in Ihrem eigenen Interesse, Ihre und die Kampfkraft Ihrer Kameraden zu erhalten.
  • Rüstungspflicht im Gefechtsfall: Da bei Raumgefechten plötzlicher Druckabfall nicht vermieden werden kann, sind Sie verpflichtet, bei Beginn eines schiffsweiten Gefechtsalarms Ihre Rüstungen mit integrierter Luftversiegelung inclusive Helm anzulegen und diese bis zum Ende des Alarms zu tragen.
  • Ordnungspflicht im persönlichen Quartierbereich: Um Verletzungen bei plötzlicher Schwerelosigkeit an Bord zu vermeiden, müssen Sie Ihre persönlichen Gegenstände stets so verstaut halten, dass diese im Ernstfall nicht durch die Luft fliegen und andere verletzen können. Dies gilt auch für Rüstungsteile und Waffen. Getränke werden üblicherweise in Bechern mit geschlossenem Deckel bewahrt und konsumiert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Avanum Jiros, Niranda Kruul, Karel Janousek, Oleanna Belsaviko, Mhae Talvar, Javie Norell

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20 Feb 2016 15:48 - 20 Feb 2016 15:56 #3703 von Lienas van Arden
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7. Alarmzustände und Bereitschaftsdienst

Gefechtsstation:
Jedem Soldaten ist im Normalfall eine „Gefechtsstation“ zugeordnet, die er im Alarmfall aufzusuchen hat und an welcher er seinen Gefechtsdienst versieht. Dies können sowohl aktive Gefechtsstationen wie z.B. eine Feuerleitzentrale, ein Geschützturm oder ein Jägercockpit sein. Es können aber auch unterstützende und passive Gefechtsstationen sein, wie Astrogationsleitstand, Schildgeneratorkonsole, Hauptreaktorkontrolle oder auch Hangardeck.

In jedem Fall muß die Gefechtsstation für jeden Soldaten bereits vor dem Auftreten des Alarmfalls explizit benannt werden. Auch wenn sich Gefechtsstationen für den individuellen Soldaten im Rahmen personeller Umstrukturierung oder Ausfall an anderer Stelle ändern können, muß die Kommandoebene gewährleisten, dass jeder Soldat im Alarmfall ohne zu überlegen seine Gefechtsstation aufsuchen kann, um die Gefechtsbereitschaft in kürzestmöglicher Zeit zu erreichen.

Generell unterscheidet die imperiale Flotte drei Arten von Gefechtsstationen:

Primäre Gefechtsstationen:
Dies sind Tätigkeiten an Bord, die so essentiell für den Betrieb des Schiffs sind, dass sie rund um die Uhr mit einem aktiven Soldaten besetzt sind. In der Mehrzahl sind dies Stationen, die für den gewöhnlichen Flugbetrieb erforderlich sind und ständiger Betreung bedürfen, um das Schiff auf unvermittelt auftretende Änderungen der Umgebungssituation reagieren lassen zu können.
Klassische Beispiele sind hier:
  • Astrogationskonsole
  • Hauptreaktorsteuerung
  • OpsCom
  • Sprungsequenzerkontrolle
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Sekundäre Gefechtsstationen:
Von diesen werden in der Regel Systeme betreut und Tätigkeiten ausgeführt, die für den normalen Schiffsbetrieb nicht erforderlich sind. Hierzu zählen beispielsweise die Waffensysteme, die in der Regel nur dann in Aktion treten, wenn eine Alarmierung erfolgt ist. Dennoch wird meist ein Teil der Bewaffnung (insbesondere die Punktverteidigung) in Bereitschaft gehalten, um plötzlich auftauchenden Bedrohungen Herr zu werden. Dies umfaßt auch die Grundbesetzung der Krankenstation mit mindestens einem Arzt und – je nach Schiffsgröße – einer angemessenen Anzahl Sanitäter.

Tertiäre Gefechtsstationen:
In den Bereich tertiärer Gefechtsstationen gehören die Systeme, welche in der Regel unbeaufsichtigt von Personal laufen können und durch technische Maßnahmen überwacht werden (beispielsweise die Lebenserhaltung, Heiz- und Kühlsysteme). Ebenfalls gehören dazu Systeme, die nur im Falle von Kampfschäden und ähnlichen Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeit von Schiffspersonal bedürfen, oder aber Posten, die nur unter bestimmten Vorraussetzungen benötigt werden wie zusätzliche Sanitäter in der Krankenstation. Diese Stationen werden erst dann besetzt, wenn ein konkreter Alarmzustand dies erfordert oder im Nachgang Schäden beseitigt und Verwundete versorgt werden müssen.

Nachrangige Stationen:
Als Nachrangig werden alle Posten an Bord des Schiffs bezeichnet, die in einem konkreten Gefechtsfall entbehrlich sind und deren Personal im Falle einer Alarmierung auf andere Stationen verteilt werden kann. Klassische Beispiele hier sind Freizeit- und Trainingseinrichtungen, Messe und Kombüse, Lager, Ordnungsdienste. Personal, welches für gewöhnlich auf nachrangigen Posten eingesetzt ist, wird für den Alarmfall eine ihrer Qualifikation entsprechenden sekundären oder primären Gefechtsstationen zugewiesen, auf denen sie dann Dienst tun, wenn der Alarmzustand des Schiffs die Schließung nachrangiger Stationen erfordert.


Das Drei-Schicht-Modell
Der Dienst auf imperialen Großkampfschiffen erfolgt grundsätzlich nach dem Drei-Schichten-Modell. Dies bedeutet, jede Gefechtsstation ist zu jedem Zeitpunkt mit einem von drei für diese Station eingeteilten Soldaten besetzt. Da ein im Einsatz befindliches Kampfschiff jederzeit bereit sein muß, auf jede im Weltraum auftretende Situation zu reagieren, ist dies erforderlich - egal ob durch Feinde verursacht oder nicht-kriegerische Problemstellungen wie durch astronomische Anomalien oder ähnliches.
Da dies bedeutet, dass sich zu jeder Zeit Personal im aktiven Dienst befindet, müssen auch nachrangige Stationen wie Truppenküche und Sanitätseinrichtung rund um die Uhr besetzt sein. Die Schichten sind jeweils 8 Stunden lang und werden oft auch als „Wachen“ bezeichnet.
  • Wache Aurek (0400 – 1200)
  • wache Besh (1200 – 2000)
  • wache Dorn (2000 – 0400)

Die dritte Wache wird als 'Dorn' statt erwartungsgemäß 'Cresh' bezeichnet, um bei nicht einwandfreier Funkkommunikation Verwechslungen zwischen 'Besh' und 'Cresh' zu vermeiden.
Der jeweilige Dienst geht bis 5 Minuten vor der angegebenen Uhrzeit. Von jedem Soldaten wird erwartet, dass er 5 Minuten vor der genannten Zeit auf der Station erscheint und mit dem vorhergehenden Diensthabenden eine Übergabe durchführt, bei der eventuelle Vorfälle während der vorangegangenen Wache kurz erörtert werden.

Diese Übergabezeit kann nach Erfordernis auf bis zu 20 Minuten verlängert werden, wenn dies die Natur der Station erfordert - Übergaben im Technikbereich fallen meist in diese Kategorie. Normalerweise werden die Wachen wochenweise oder 14-tägig rotiert. Ein Soldat, der in einer Woche für Aurek eingeteilt ist, wird also in der darauffolgenden während der Besh-Wache eingesetzt.
Im Drei-Schichten-Modell hat jeder Soldat eine Schicht Dienst, eine Schicht Freizeit und eine Schicht Ruhephase. Sofern die Kommandoebene nichts anderes anordnet, erfolgen diese Schichten immer in der Reihenfolge Dienst => Freizeit => Schlaf. Diese Anordnung beabsichtigt, den Soldaten stets in ausgeschlafenem Zustand im aktiven Dienst zu haben.

Der Unterschied zwischen Alarmzustand und Bereitschaft:
Je nach Erfordernis kann der Soldat in seiner Freizeitschicht „Bereitschaft“ haben, was bedeutet, dass er zwar außer Dienst ist und demzufolge Tätigkeiten persönlichen Interesses nachgehen kann, jedoch jederzeit bereit sein muss, innerhalb von 5 Minuten auf der ihm für die Bereitschaft zugewiesenen Gefechtstation in Dienst zu treten. Dies kann entweder durch direkte Anforderung eines Dienststellenleiters erfolgen, oder aber durch einen Stations- oder Schiffsalarm ausgelöst werden. Grundsätzlich hat die Bereitschaft einschränkende Wirkung auf die persönliche Freizeitgestaltung, da die 5-Minuten-Regel jederzeit eingehalten werden muß.

Dies bedeutet insbesondere für Besatzungsmitglieder eines unter bedingtem Gefechtsalarm liegenden gedockten Schiffs, dass diese das Schiff trotz Landgangmöglichkeit nicht verlassen dürfen. Desweiteren muss eine Freizeitaktivität in gefechtstauglicher Kleidung (also je nach Station Dienstanzug, Uniform oder Rüstung) ausführbar sein. Bereitschaftssoldaten unterliegen dem selben strengen Alkoholverbot wie diensthabende Soldaten, ein Verstoß dagegen wird analog geahndet.

Alarmzustände:

In den Standardprotokollen der imperialen Flotte werden die folgenden Alarmzustände verwendet, um die Einsatzfähigkeit des Schiffs einer existenten oder vermutlich eintretenden Bedrohungslage anzupassen. Diese wirken sich hauptsächlich auf die Besetzung der Gefechtsstationen und Abweichungen vom Regelbetrieb aus, welche im jeweiligen Abschnitt erläutert werden. Es hat sich eingebürgert, die entsprechenden Alarmzustände mit einer Farbe zu symbolisieren und diese mit überall auf Gängen und in Diensträumen montierten Leuchten zu visualisieren. Zusätzlich wird ein Wechsel des Alarmzustands (in beide Richtungen) durch Lautsprecher- und Interkomdurchsagen angekündigt.

Alarmierung Weiß: Kein Alarm, Regelbetrieb
Alarmierung Weiß wird in der Regel dann geschaltet wenn in mittelerer Frist keine Bedrohungslage für das Schiff zu erwarten ist. Dies zum Beispiel bei längeren Normalraum- oder Hyperraumflügen mit bekanntem – sicherem – Ziel und durch gesicherte Raumsektoren, oder wenn das Schiff zur Wartung und Provisionierung andockt.
Das Schiff befindet sich im Regelbetrieb, daß heißt, die primären Gefechtstatioen sind regulär besetzt. Sekundäre Stationen befinden sich in Bereitschaft. Alle anderen Stationen haben Dienst nach Erfordernis (Truppenküche serviert regulär Mahlzeiten, Wartungs- und Hangarmannschaften gewährleisten den funktionierenden Betrieb ihrer Einrichtungen etc.)

Alarmierung Blau: bedingte Gefechtsbereitschaft:
Die Schiffsführung erwartet in absehbarer Zeit (Daumenregel 3 Schichtlängen) eine Erhöhung der Alarmbereitschaft oder einen Feindkontakt. Primäre Stationen sind besetzt, einige wenige Punktverteidigungssysteme werden mit aktiver Stationsbesatzung besetzt. Sofern vorhanden wird eine Jägerstaffel in Bereitschaft versetzt.
An Bord stationierte Bodentruppen haben nach wie vor Regeldienst.

Alarmierung Grün: Gefechtsbereitschaft
Es ist innerhalb der nächsten Wache mit Feindkontakt oder einer anderen bedrohlichen Situation zu rechnen. Primäre und sekundäre Stationen – insbesondere Schild- und Waffensysteme werden nunmehr voll besetzt. Dieser Zustand kann auch ausgelöst werden, wenn sich das Schiff insgesamt in einer Lage erhöhter Bedrohung befindet, zum Beispiel beim Durchqueren unbekannter, oder ungesicherter Raumsektoren oder Immobilisierung durch substantielle Schäden an Antriebs-, Sprung- und Navigationssystemen.

Zusätzliche Besatzungsmitglieder für wichtige Stationen werden in Bereitschaft versetzt. Gedockte Schiffe werden spätestens bei diesem Alarmzustand sofern möglich das Dock verlassen, auch wenn die anstehenden Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Es gilt jedoch zu verhindern das ein gedocktes Schiff leichte Beute für einen Angreifer wird.
An Bord befindliche Marinesoldaten werden gemäß Dienstplan in Bereitschaft versetzt. Für in Bereitschaft befindliche Soldaten bedeutet dies Rüstungspflicht.

Alarmierung Gelb: Volle Gefechtsbereitschaft
Langstreckensensoren haben erste Kontakte bestätigt, oder das Schiff befindet sich unmittelbar vor Erreichen seines Einsatzziels. Ein Feindkontakt steht in jedem Fall zu erwarten. Mit Auslösung von Alarmstufe Gelb haben sich sämtliche Soldaten in Bereitschaftsmodus zu begeben. Dies betrifft auch Soldaten in Ruhephase, weshalb Gelbalarm die erste Alarmierungsstufe ist, die aus naheliegenden Gründen nicht dauerhaft aufrecht erhalten werden sollte.

Insbesondere für an Bord befindliche Bodentruppen bedeutet dies, dass sie von nun an in Schutz- und Enterbereitschaft stehen und sie kritische Positionen innerhalb des Schiffs gegen etwaige eindringende Feinde zu sichern haben. Die Einteilung der Schutzmannschaften übernimmt in der Regel das Feldkommando der an Bord stationierten (Marine)infanterieeinheit.

Mindestens ein Viertel der verfügbaren Kampfflieger befindet sich zu jedem Zeitpunkt im Raum. Nach Ermessen des Captains des Schiffs können nachrangige Stationen geschlossen und ihr Personal auf primäre, sekundäre und tertiäre Gefechtsstationen verteilt werden. Gelber Alarm wird auch nach Ende eines Gefechts aufrecht erhalten, wenn das Schiff sich z.B durch Brände in kritischen Sektionen oder massive Schäden an wichtigen primären Systemen in einem stark gefährdeten Zustand befindet. Erst nach Abwendung dieser akuten Bedrohungen sollte eine Senkung des Alarmierungszustands in Erwägung gezogen werden.

Alarmierung ROT: Gefechtsalarm
Kampfhandlungen stehen unmittelbar bevor oder haben innerhalb des Nahbereichsperimeters bereits begonnen. Alle sekundären und tertiären Stationen werden nun aktiviert. Im allgemeinen wird Rotalarm über die Durchsage „Alle Mann auf Gefechtsstationen!“ ausgelöst.
Der bekannte Zusatz: „Dies ist keine Übung“ wird in der Regel nur dann angehängt wenn die Auslösung des Rotalarms aus einer Stufe niedriger als Gelb erfolgt. Da eine Besatzung unter Gelbalarm erwarten muss das es sich um keine Übung handelt. Diese Regel erfährt natürlich dann eine Ausnahme wenn aus einer regulär anberaumten Gefechtsübung unter Gelbalarm plötzlich der Ernstfall wird.

Sämtliche nachrrangigen Stationen werden geschlossen. Dies bedeutet insbesondere auch das sämtliche Freizeit- Ausbildungs- und Versorgungseinrichtungen mit Ausnahme der Krankenstation geschlossen sind und für die Dauer der Alarmierung nicht zur Verfügung stehen.
Alle primären und sekundären Gefechtsstationen werden doppelt besetzt, um den Ausfall eines Soldaten (z.B. durch Feindeinwirkung) sofort kompensieren zu können. Sämtliches medizinisches Personal wird aktiviert und auf Krankenstation und andere Bereiche verteilt in denen Verletzte zu erwarten sind. (Marine)infanterie hat zu jeder Zeit vakuumtaugliche Schutzrüstung zu tragen und bewaffnet zu sein. Es besteht Helmpflicht, um im Falle eines plötzlichen Druckverlusts weiter einsatzfähig zu sein.

Alarmierung Violett: Kritischer Alarm
Hüllenbruch, kritischer Systemzusammenbruch. Feinde im Schiff.
Diese „Steigerung“ des roten Alarms wird dann ausgelöst, wenn das Schiff durch den Feind immobilisiert wurde und / oder feindliche Entermannschaften in den Schiffskörper eingedrungen sind. Sämtliche Besatzungsmitglieder haben sofort vakuumtaugliche Schutzausrüstung anzulegen (auch Brücken- und sonstiges Schiffspersonal) sowie sich zu bewaffnen. Tertiäre Stationsmannschaften haben sich der Marineinfanterie zur Verteidigung des Schiffs anzuschließen. Insbesondere die Primärbewaffnungsleitstände, die Brücke und der Maschinenraum sind soweit möglich abzuriegeln. Entlüftete Schiffssektionen sind zu versiegeln. Sanitätspersonal hat Verwundete auf die Evakuierung vorzubereiten.

Alarmierung Schwarz: Schiffsaufgabe
Dies ist die Aufforderung an alle Besatzungsmitglieder, sich unverzüglich zu den Rettungskapseln zu begeben und das Schiff aufzugeben. Personal entsprechend sensibler Gefechtsstationen hat davor für die irreversible Zerstörung von Datenbeständen zu sorgen sowie die Selbstzerstörung des Schiffs zu initiieren. Im Gegensatz zu allen anderen Alarmzuständen ist für Alarmierung Schwarz keine Aufhebung vorgesehen. Marineinfanterie hat noch ausschließlich die Aufgabe, die Fluchteinrichtungen des Schiffs zu sichern sowie für eine zügige Bemannung der Rettungskapseln zu sorgen.


OOC: Vielen Dank an den Spieler von Reynold Limsharn für das Verfassen dieses Textes! :)
Letzte Änderung: 20 Feb 2016 15:56 von Lienas van Arden.
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